1975
Herr Puntila und sein Knecht Matti
von Bertolt Brecht

Digitales Theaterarchiv
Regisseur · Theaterleiter · Schauspiellehrer
1932 – 2022
Über sechs Jahrzehnte prägte Peter Kupke das deutschsprachige Theater – als Regisseur, Intendant am Hans-Otto-Theater Potsdam, langjähriges Mitglied der Theaterleitung des Berliner Ensembles und Schauspieldirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Seine Handschrift: ein psychologisch-realistisches, stilsicheres Erzähltheater in der Tradition Brechts.
Einführung
Über hundert Regiearbeiten in Ost und West – vom Stadttheater Döbeln über das Berliner Ensemble bis nach Wiesbaden, Cottbus und Hof, mit einem eigenen Kapitel am Odense Teater und am Königlichen Theater Kopenhagen. Diese Seite versammelt die Stationen eines Theaterlebens zwischen 1932 und 2022.
Werkweg
1951 – 1956
Weimar · Leipzig
Schauspielausbildung und Studium der Theaterwissenschaft · Diplom 1956
1956 – 1960
Döbeln
Schauspieler · Dramaturg · ab 1958 Oberspielleiter des Schauspiels
1960 – 1963
Berlin
Schauspieler und Regieassistent (Intendanz Wolfgang Langhoff) · erste Regiearbeiten am Theater der Bergarbeiter Senftenberg
1963 – 1971
Potsdam
Oberspielleiter des Schauspiels · ab 1968 Intendant
1971 – 1980
Berlin
Regisseur · Mitglied der Theaterleitung
1982 – 1984
Gelsenkirchen
Oberspielleiter (Musiktheater-Regie)
1985 – 1992
Wiesbaden
Schauspieldirektor (berufen von Intendant Claus Leininger)
1992 – 2014
Dänemark · Deutschland · Schweden · Belgien
u. a. Odense Teater, Königliches Theater Kopenhagen, Det Danske Teater, Aarhus Teater · Burghofspiele Eltville, Staatstheater Cottbus, Theater Hof · Tourneeproduktionen des Euro-Studios Landgraf
Werkverzeichnis
1975
von Bertolt Brecht
1976
von Bertolt Brecht
2014
von Brecht / Weill

WDR 3 Kulturfeature · Radio-Feature
Gemeinsam mit seiner Frau fasst der DDR-Theaterregisseur Peter Kupke bei einem Auslandsaufenthalt den Entschluss, in Dänemark zu bleiben. Ihre Tochter Kattrin lassen sie in der DDR zurück – ein Entschluss mit Folgen.
Es ist eine Geschichte aus den 70er-Jahren in der DDR, eine Familientragödie zwischen Vater, Mutter und Tochter. Für Kattrin Kupke bedeutete die „Republikflucht“ der Eltern das sofortige Ende ihrer Ausbildung zur Schauspielerin. Fast fünfzig Jahre später erinnert sie sich an diese Zeit, in der für sie alles anders wurde.
Feature anhören · 53:48 Min.
Nachlass
Die Arbeitsnotizen und Fotografien zu den Inszenierungen von Peter Kupke können im Archiv der Akademie der Künste in Berlin eingesehen werden. Diese Seite verweist auf externe Bestände und versteht sich als kuratiertes Portal, nicht als Download-Sammlung.